Bis ins 19. Jahrhundert beruhte die Physik auf den Prinzipien der
- - Stetigkeit
- - Objektivierbarkeit
- - Kausalität
Aufgrund der Untersuchungen der Wärmestrahlung durch Max Planck
musste im Jahr 1900 auf die Stetigkeit verzichtet werden. Die Natur ist
nicht stetig und kontinuierlich, sie macht auch Sprünge.
Mit den Arbeiten von Albert Einstein zum Photoeffekt musste 1905 auch
das Prinzip der Objektivierbarkeit aufgegeben werden: ob Licht als
Welle oder Teilchen erscheint, ist abhängig vom Experiment.
Schlussendlich fiel mit der Formulierung der Unschärferelation
durch Werner Heisenberg, Niels Bohr und ihre Kollegen auch das
Kausalitätsprinzip: vorhersagbar sind nur
Wahrscheinlichkeiten.
Es gibt Vorgänge in der Natur, welche wir nicht vorhersagen
können - nicht weil wir zuwenig darüber wissen, sondern weil
sie prinzipiell nicht vorhersagbar sind.